GFW - Greven

Neue Hoffnung/ Möglichkeiten für Soloselbstständige und Gründer, neue Coronaschutzverordnung und erneute Betrugsmail im Umlauf

Das Land arbeitet an einer Lösung für die Solo-Selbstständigen, die für ihren Lebensunterhalt nach den Vorgaben des Bundes die Grundsicherung und nicht die Soforthilfe nutzen sollen. Nach dem Willen der großen Mehrheit der Länder sollen die Betroffenen selbst wählen können, ob sie auf die Grundsicherung oder die Soforthilfe zurückgreifen wollen.
 
Der Minister: „Unser Vorschlag hat auf der Wirtschaftsministerkonferenz eine parteiübergreifende große Mehrheit gefunden. Finanzminister Lutz Lienenkämper will sich auf der Finanzministerkonferenz am Donnerstag dafür einsetzen, um für die Soloselbstständigen eine unbürokratische und schnelle Lösung zu erreichen.“
 
Soforthilfe sollen in Kürze auch Gründerinnen und Gründer erhalten, die ihre Waren und Dienstleistungen erst nach dem 31.12.2019 angeboten haben. Sie können mit Hilfe des Steuerberaters einen Antrag stellen, wenn sie am 11.03.2020 bereits Umsatze erzielt haben, ihnen ein Auftrag vorlag oder sie eine langfristige oder dauerhaft wiederkehrende betriebliche Zahlungsverpflichtung eingegangen sind. Die Arbeiten am Formular und die notwendigen Abstimmungen mit allen Beteiligten laufen bereits.

 

Mit Wirkung vom 04.05.2020 tritt eine neue Coronaschutzverordnung in Kraft. Die Coronaschutzverordnung finden Sie ►hier

Diese hat u.a. zur Folge, dass

Friseure sowie die medizinische und kosmetische Fußpflege ab heute (Montag, 04.05) unter Hygieneauflagen wieder tätig werden können

Auch dürfen folgende Bildungsangebote stattfinden, sofern Hygienemaßnahmen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet sind:

  • Volkshochschulen
  • Musikschulen
  • Sonstige öffentliche, behördliche und private außerschulische Bildungseinrichtungen
  • Berufsaus-, -fort und -weiterbildungen sowie das zugehörige Prüfungswesen

 

Zuletzt müssen wir Sie leider erneut auf eine Betrugsmail aufmerksam machen. In dieser Mail wird um Datenvermittlung an das Finanzamt gebeten. Weder die Mail noch die Formulare stammen von der Landesregierung. Der Absender der Fakemail endet auf @nrw.de.com. Mails der Landesregierung enden immer auf @nrw.de !