GFW - Greven

Beratungsförderung für Unternehmen, Erweiterung der Steuererleichterungen und neues Forschungszulagengesetz zur Senkung von Steuern

Das BMWi hat eine Modifizierung der Rahmenrichtlinie zur BAFA Förderung bekannt gegeben. Für Unternehmen, die unter den Folgen von Corona leiden gibt es jetzt bis 100 % Beratungsförderung (max. 4.000 €). Damit leistet der Bund schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung bei der Inanspruchnahme einer Unternehmensberatung.

Die neuen Inhalte und Ergänzungen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt. Der Antrag und das Merkblatt sind als Download auf der GFW Seite verfügbar. Unter www.bafa.de wird das Merkblatt aktualisiert und die Änderungen kenntlich gemacht.

Um den negativen Auswirkungen der Corona-Krise entgegenzutreten, kann es für die Unternehmen hilfreich sein, sich einen externen Unternehmensberater zu suchen. Diese erhalten die Förderung direkt vom BAFA. Auch die Berater finden in dem Merkblatt weiterführende Informationen.

 

Außerdem hat das Land NRW die Maßnahmen zu Steuererleichterungen erweitert. Ab sofort werden die Unternehmen und Arbeitgeber im Land noch weitergehender entlastet, um Ihnen die notwendige zusätzliche Liquidität zu verschaffen: Von der Corona-Pandemie betroffene Arbeitgeber können eine zweimonatige Fristverlängerung für die zum 10.4.2020 abzugebenden Lohnsteueranmeldungen beantragen. Damit kann das Land den Unternehmen zusätzliche Liquidität von voraussichtlich über 3 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Zur Pressemeldung geht es ►hier

 

Die ZENIT GmbH hat sich mit der Frage potentieller Handlungsmöglichkeiten nach der Corona-Krise befasst und berichtet dazu Folgendes:

„Vielleicht haben Sie auch schon Überlegungen für die Zeit nach Corona gestartet und können die Zeit der Unterauslastung einiger Mitarbeiter*innen sinnvoll nutzen. Dazu gehören auch Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten (F&E). Mit dem seit dem 01.01.2020 gültigen Forschungszulagengesetz können Sie themenoffene Innovationsprojekte initiieren und damit ihre Steuern und Abgaben reduzieren. Der Umfang beläuft sich auf eine Höhe von bis zu 500.000 Euro. Es besteht ein Rechtsanspruch, d.h. es gibt kein Wettbewerbsverfahren und keinen Fördertopf-Deckel. Und der Zuschuss wird am Ende des Jahres einfach mit der Einkommens- oder Körperschaftssteuer verrechnet“.

Für interessierte Unternehmen wird am 28.04.2020 um 11.00 Uhr auf dem Youtube Kanal der ZENIT GmbH ein Livestream geschaltet, indem das neue Forschungszulagengesetz und die Förderoptionen vorgestellt werden. Auch können im Anschluss noch Fragen an die Fördermittel- und Innovationsberater telefonisch gestellt werden.