GFW - Greven

Coronavirus - Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen von der GFW Greven mbH

Greven. Die Verbreitung des Corona-Virus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern sie bereitet auch zunehmend der Grevener Wirtschaft Kopfzerbrechen. Auch Unternehmen in Greven sind mit Mitarbeiter Fehlstunden, unterbrochenen Lieferketten, verzögerten Zahlungen und sinkendem Konsum konfrontiert.

Um Ihnen dabei zu helfen, diese bis heute einmalige Lage zu meistern, haben wir einige Informationen zusammengefasst, einen kurzen Überblick zu wichtigen Anlaufstellen erstellt sowie wo und wie Sie finanzielle Unterstützung zur Überbrückung von Engpässen beantragen können.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) twitterte dazu am 13. März:

„Kein gesundes Unternehmen soll wegen COVID19 in die Insolvenz gehen, kein Arbeitsplatz verloren gehen! Wir spannen einen Schutzschirm für Beschäftigte & Unternehmen mit unbegrenzter Hilfszusage für lückenlose Liquiditätsabdeckung.“ Was dies bedeutet wird sich sicher in den nächsten Tagen konkretisieren. Wir werden Sie hierzu auf unseren üblichen Kanälen sowie auf der Internetseite der Stadt Greven auf dem Laufenden halten.

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung GFW Greven mbH:

Tel.: Stefan Deimann 02571/920920 oder Lars Stöveken 02571/920922

Erreichbarkeit: Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr oder unter stefan.deimann@gfw-greven.de

Wir beraten Sie gerne bei allen Fragen rund um Maßnahmen und Konsequenzen im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19.

 

Hygienemaßnahmen:

Alles Wissenswerte dazu finden Sie auf der Internetseite der ► Stadt Greven. Weiterhin können Sie sich bei der Hotline des Kreises Steinfurt ist rund um die Uhr unter Telefon 02551/69-2825 informieren.

 

Kurzarbeitergeld:

Die Agentur für Arbeit  bietet einen Service zur vereinfachten ►Beantragung von Unternehmen an. Ansprechpartner bei der Agentur für Arbeit in Rheine ist Herr Günter Plagemann (guenter.plagemann@arbeitsagentur.de oder Tel. 05971 930286) 

Im ►Video des folgenden Links wird Ihnen leicht verständlich erläutert, unter welchen Voraussetzungen und wie Sie Kurzarbeitergeld beantragen können: 

Ihre Ansprechpartner für Greven sind:
Volker Schilling 02572 9386-39 und Maren Wenning 02572 9386-36

Quarantäne:

Um eine weitere Ausbreitung des in Deutschland festgestellten Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Gesundheitsämter Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. Sollte in Ihrem Unternehmen Quarantäne angeordnet werden, gibt es über den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Entschädigungen für Verdienstausfälle. Dies geschiehtauf ►Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Die Holine des LWL erreichen Sie unter: 0251 591-8218; 591-8411 und 591-8136

 

Liquidität:

Die Hotline des Bundeswirtschaftsministerium für alle Fragen zu finanziellen Hilfen erreichen Sie unter Tel.: 030 18615-1515. Unternehmen werden bei Liquiditätsproblemen mit ►verschiedenen Programmen unterstützt.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit ihre Liquidität durch Beteiligungskapital zu sichern. Dazu können Sie 75.000€ Beteiligungskapital aus dem Mikromezzaninfonds der Kapitalbeteiligungsgeseschaft (KBG) beantragen. Tel.: 02131 5107-200.

Das NRW.BANK-Service-Center hält Informationen zur Liquiditätssicherung unter  Tel.: 0211 91741 4800 für Sie bereit. Sollten Sie allgemeine Informationen bezüglich der Liquiditätssicherung benötigen, hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK gerne weiter. Die Förderberater der NRW.BANK informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.

Auch die KfW Bank optimiert ihre Kreditkonditionen. Die Bank informiert dazu unter: 0800-539 9001.

Auch die IHK hat  weitere Informationen zur Finanzierung des Unternehmens bei Liquiditätsengpässen während der Corona Krise zusammengetragen. Tel.: 0251 707-111

Allgemein raten wir Ihnen frühzeitig Kontakt mit ihrer Hausbank aufzunehmen und über eine mögliche Überbrückungsfinanzierung zu sprechen.