GFW - Greven

Aktuelle Informationen zum COVID-19 Virus

 

Ihre Ansprechpartner bei der GFW Greven mbH:

Stefan Deimann

Telefon: 02571/920 921

stefan.deimann@gfw-greven.de

Lars Stöveken

Telefon 02571/920 922

lars.stoeveken@gfw-greven.de



Wir beraten Sie gerne bei allen Fragen rund um Maßnahmen und Konsequenzen im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19.

Hier finden Sie Informationen zu häufig gestellten Fragen (FAQ) zu wirtschaftlichen Auswirkungen durch das Corona-Virus für Unternehmen und Selbstständige. Diese FAQ sollen Ihnen einen Überblick über Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung, Liquidität und Entgeltansprüchen geben und an entsprechende Ansprechpartner verweisen.

Die Informationen werden fortlaufend von der GFW Greven mbH aktualisiert.

FAQ Allgemein

Wo erhalte ich aktuelle Informationen zum Corona Virus?

Wir empfehlen Ihnen die Seite des ► Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, wo nicht nur aktuelle Information gesammelt und veröffentlicht werden, sondern auch ein Überblick über die verschiedenen Hilfsmaßnahmen gegeben wird.

Außerdem bietet das ► Robert Koch Institut aktuelle Zahlen unter Berücksichtigung gesundheitlicher Faktoren.

Alternativ stellt auch die ► Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Homepage zentrale Informationen zusammen.

Die Landesregierung hält zur Bewältigung der Krise Unterstützungsmöglichkeiten bereit, die bereits jetzt allen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen.

Der Kreis Steinfurt hat zudem eine Corona Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie unter: 02551 692825.

Wo erhalte ich Informationen in meiner Sprache?

Auf den Seiten der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration erhalten Sie Informationen in mehreren Sprachen, wie englisch, polnisch oder türkisch uvm.

Zum ►Link geht es hier.

Welche Maßnahmen trifft die Bundesregierung?

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 folgende ►Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart.

Unter folgendem ►Link finden Sie Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie und zur Bewältigung ihrer Folgen.

 

Am 3. Juni 2020 hat der Koalitionsausschuss der Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturpaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro beschlossen. Damit sollen Familien, Unternehmen und Kommunen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser bewältigen können. Der Koalitionsausschuss hat sich dafür auf verschiedene Eckpunkte verständigt. Mit dem Konjunkturpaket sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben und die technologische Modernisierung befördert werden.

Den Beschluss des Koalitionsausschusses finden Sie ► hier.

Das Maßnahmenpaket sieht unter anderem vor: 

  • Absenkung der Mehrwertsteuer: Vom 1. Juli an bis zum 31. Dezember 2020 soll der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent und für den ermäßigten Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt werden. 
  • Kinderbonus für Familien: Einmalig erhalten Eltern 300 Euro pro Kind. Für Alleinerziehende werden die Freibeträge verdoppelt.
  • Stärkung der Kommunen: Der Bund erhöht seinen Anteil an den Kosten für die Unterkunft von Bedürftigen, gleicht die Gewerbesteuerausfälle der Kommunen zur Hälfte aus und stärkt den Öffentlichen Nahverkehr sowie den Gesundheitssektor.
  • Entlastung bei den Stromkosten: Die EEG-Umlage soll ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.
  • Zukunftspaket: Rund 50 Milliarden Euro fließen in Zukunftsbereiche wie die Wasserstoffwirtschaft, Quantentechnologien und Künstliche Intelligenz.

Das Bundeskabinett hat am 12. Juni zentrale Bestandteile des Konjunkturpakets auf den Weg gebracht.

Dazu zählen finanzielle Überbrückungshilfen, die ab einem Umsatzrückgang von mind. 40% greifen. Außerdem wurden weitere steuerliche Maßnahmen beschlossen. So wird z.B. neben der Absenkung der Mehrwertsteuer, auch der Verlustrücktrag ausgeweitet. Die DIHK hat hierzu eine ► Pressemitteilung verfasst. 

Zentrale Eckpunkte für die Corona-Überbrückungshilfen des Bundes für KMU

-Branchenübergreifendes Zuschussprogramm geht über drei Monate (Juni20 bis August20)

-Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die nach wie vor unter Schließungen leiden und ihre Kapazitäten nicht ausschöpfen können

-25 Milliarden Euro für nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten

-Voraussetzung: Steuerberater/ Wirtschaftsprüfer müssen Umsatzausfälle und betriebliche Fixkosten bestätigen

-Antragsberechtigung: In den Monaten April und Mai 2020 liegt Umsatzrückgang von 60% gegenüber April und Mail 2019 vor. Je nach Umsatzeinbruch, werden zwischen 40% und 80% der Fixkosten erstattet. Bis 31.12.2019 war das Unternehmen gemäß EU-Definition nicht Schwierigkeiten.

Das gesamte Dokument der Bundesregierung finden Sie in unserem Downloadbereich auf der Startseite.

Welche Maßnahmen trifft das Land NRW?

Entwurf eines Nordrhein-Westfalen Plans zur zielgerichteten Anpassung der Coronaschutzmaßnahmen. Zur aktuellen Pressemitteilung vom 27.05.2020 geht es ►hier.

Landesregierung Nordrhein-Westfalen sagt NRW-Rettungsschirm zu – Sondervermögen von 25 Milliarden Euro

Am Donnerstag, 19. März, fand der erste Wirtschaftsgipfel der Landes-regierung während der Corona-Epidemie statt. Ministerpräsident Armin Laschet, Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart, Finanzminister Lutz Lienenkämper und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann tauschten sich in einer digitalen Konferenz mit Vertretern aus Unternehmen, Ban-ken und Verbänden dazu aus, mit welchen Maßnahmen der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen in Zeiten der Corona-Pandemie schnell, unbürokratisch und wirksam geholfen werden kann.

Ausgewählte Maßnahmen des Hilfspakets der Landesregierung:

• Die Landesregierung wird einen Nachtragshaushalt allein zur Bewältigung der Pandemie und ihrer Folgen aufstellen und darin ein Sondervermögen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro vorsehen.

• Der Bürgschaftsrahmen wird massiv erhöht – sowohl für das Landesbürgschaftsprogramm als auch für die Bürgschaftsbank NRW, sowohl in der Höhe als auch hinsichtlich der Haftung, sobald die EU-Kommission dies zulässt. Der Rahmen für Landesbürgschaften wird von 900 Millionen Euro auf 5 Milliarden Euro erhöht. Anträge auf die Gewährung von Landesbürgschaften werden innerhalb von einer Woche bearbeitet. Der Gewährleistungs- und Rückbürgschaftsrahmen für die Bürgschaftsbank NRW wird von 100 Millionen Euro auf 1 Milliarde Euro erhöht. Die Bürgschaftsobergrenze wird auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt.

• Die Verbürgungsquote wird von 80 Prozent auf 90 Prozent erhöht, sobald die notwendigen europäischen Rahmenbedingungen in Kraft treten.

• Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank bis zu einem Betrag von 250.000 Euro werden innerhalb von drei Tagen ausgeschüttet.

• Die NRW. Bank hat die Bedingungen ihres Universalkredits bereits attraktiver gestaltet und übernimmt nun schon ab dem ersten Euro bis zu 80 Prozent (statt bisher 50 Prozent) des Risikos.

• Ergänzend zu dem angekündigten Bundeszuschussprogramm, das vor allem als Soforthilfe für Kleinunternehmen dringend benötigt wird, wird die Landesregierung passgenau Landesmittel mit zuschussähnlichem Charakter dort bereitstellen, wo dies aufgrund von Besonderheiten in Nordrhein-Westfalen erforderlich ist. Hier kommt es auf eine enge Verzahnung mit dem Bundesprogramm an, um ergänzend zielgenau vor allem Kleinunternehmern, Solo-Selbständigen und Kulturschaffenden helfen zu können.

• Wir wollen die aufstrebende Gründerszene in NRW unterstützen und privaten Investoren, die Startups weiteres Geld geben, ein Finanzierungsangebot der NRW.BANK an die Seite stellen („Matching Fund“).

• Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Verlängerung des Gründerstipendiums NRW , damit keine gute Gründeridee verloren geht.

Den Rettungsschirm finden Sie ► hier.

Was gilt für die Stadt Greven? (Coronaschutzverordnungen)

Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW wird laufend überarbeitet.

Die Zuordnung zu einer der beiden Inzidenzstufen erfolgt, wenn der Grenzwert von 35 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen über- bzw. unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen täglich aktuell unter https://www.mags.nrw/.

Die wichtigsten Regelungen in Kurzform für jede Inzidenzstufe finden Sie unter dem folgenden Link:

Was bedeutet das neue Infektionsschutzgesetz?

Seit dem 23.04.2021 treten die neuen Regelungen des bundesweit geltenden Infektionsschutzgesetzes in Kraft.

Demnach dürfen (nicht-privilegierte) Handelseinrichtungen in Kreisen/kreisfreien Städten mit einer Inzidenz zwischen 100 und 150 für "Click & Meet" öffnen (inkl. tagesaktueller negativer Test).

Ab einer Inzidenz von über 150 ist nur noch "Click & Collect" möglich.

Sehen Sie hierzu auch die aktuelle ► Anlage zur neuen Corona Schutz Verordnung.

FAQ Steuern

Welche Steuererleichterungen kann ich in Anspruch nehmen?

Am 01.02.2021 teilt das Finanzministerium weitere Erleichterungen für die Unternehmen mit. Auch haben Steuerberater mehr Zeit Anträge zu bearbeiten und einzureichen. Unternehmen können auch für das Jahr 2021 eine Herabsetzung bzw. Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung noch bis zum 31.03.2021 beantragen. Sofern der Bundesrat am 12.02.2021 seine Zustimmung gibt - wovon auszugehen ist - wird die Abgabefrsit für die Steuererklärungen 2019 bis zum 31.08.2021 verlängert. 

Nach Abstimmung des Bundesfinanzministeriums und den Bundesländern werden folgende Liquiditätshilfen für Unternehmen in Aussicht gestellt:

Steuerstundung
Wenn aufgrund der Corona-Krise die Umsätze eingebrochen sind, sollen die fälligen Steuern zinsfrei gestundet werden. Durch das Hinauszögern des Zeitpunktes der Steuerzahlung bleibt der Unternehmer in der Krise liquide. Die Finanzverwaltung wurde angewiesen, keine strengen Anforderungen an die Prüfung des Stundungsantrages zu stellen.

Steuervorauszahlungen
Steuervorauszahlungen können unkompliziert herabgesetzt werden, soweit der Steuerpflichtige von der Corona-Krise betroffen ist. Somit wird die Vorauszahlungslast gesenkt. Außerdem werden die Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer ausgesetzt.

Vollstreckungsmaßnahmen
Kontopfändungen und andere Vollstreckungsmaßnahmen werden bis zum 31. Dezember ausgesetzt, soweit der Steuerschuldner von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen ist.

Des weiteren wurde vereinbart, dass die Zollverwaltung bei Steuerangelegenheiten ein unbürokratisches Entgegenkommen zeigt (z.B. bei der Energiesteuer oder der Brandweinsteuer).

Bund und Länder einigen sich auf weitere steuerliche Entlastungen für Unternehmer. So wurde ein vereinfachtes Verfahren für einen vorgezogenen Verlustrücktrag beschlossen. Zur Meldung des Landes NRW und ausführlichen Infos folgen Sie bitte dem ►Link. Das Antragsschreiben haben wir für Sie in unserem Downloadbereich bereit gestellt. 

Lesen Sie hierzu auch unsere ► Pressemitteilung.

Hier erhalten Sie das vereinfachte ► aktuelle Formular der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen. 

Außerdem können Sie mit dem folgenden ► Formular  eine Stundung der Steuerzahlung beantragen.

Welche Sonderleistungen und Sonderzahlungen erhalten Arbeitnehmer?

In der Corona-Krise werden Sonderzahlungen für Beschäftigte bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt. 

Beschäftigte können dies vom Arbeitgeber ausgezahlt, oder als Sachleistung bekommen. Erfasst werden Sonderleistungen zwischen dem 01.03. - 31.12.2020.

Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei. Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Zur Pressemitteilung des Bundesministierums der Finanzen und einem Zitat von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht es ►hier.

FAQ Kurzarbeit + Quarantäne

Welche neuen Regeln der Bundesregierung beziehen sich auf das Kurzarbeitergeld?

Mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Kurzarbeitergeldverordnung vom 9. Juni wurde der erleichterte Zugang für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes um drei Monate auf den 30. September 2021 erweitert. Sofern bis zum 30. September 2021 Kurzarbeit im Betrieb eingeführt wurde, kann bis zum 31. Dezember 2021 von den Sonderregelungen Gebrauch gemacht werden. Die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge während der Kurzarbeit wird ebenfalls bis 30. September 2021 verlängert. Vom 1. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2021 werden die Sozialversicherungsbeiträge zu 50 Prozent erstattet, wenn mit der Kurzarbeit bis 30. September 2021 begonnen wurde.

Wie kann ich Kurzarbeit beantragen?

  1. Nehmen Sie Kontakt mit der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit auf

Dort beantragen Sie als Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld. Dazu müssen Sie zunächst für Kurzarbeitergeld den anstehenden Arbeitsausfall anzeigen.

Ansprechpartner bei der Agentur für Arbeit in Rheine ist bei konkreten Kurzarbeitergeldanfragen Herr Günter Plagemann (Tel. 05971-930286). Ihre Ansprechpartner für Greven sind:
Volker Schilling 02572 9386-39 und Maren Wenning 02572 9386-36

Für allgemeine Anfragen steht Ihnen der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit unter den bekannten Telefonnummern der bekannten Ansprechpartner oder unter der allgemeinen AG-Hotline Nummer 0800-4-5555-20 zur Verfügung.

  1. Die Agentur für Arbeit sendet relevante Unterlagen (Antrag, Informationen etc.) an Ihr Unternehmen
  2. Sie füllen die Unterlagen aus und senden diese zurück an die Arbeitsagentur

Aktueller Hinweis der Agentur für Arbeit: Bitte nehmen Sie für die Beantragung das zugesendete Formular und sehen bitte von einer Online-Beantragung ab. Dies trägt zur Beschleunigung des Verfahrens bei.

  1. Die Agentur für Arbeit nimmt mit Ihrem Unternehmen Kontakt auf

In einem ► Video wird Ihnen anschaulich erklärt, unter welchen Voraussetzungen und wie Sie Kurzarbeitergeld beantragen können. 

Auf der extra geschalteten ►Seite der Arbeitsagentur Rheine finden Sie alle Antworten zu Ihren Fragen bezüglich der Beantragung von Kurzarbeitergeld. 

Folgender ►Link führt Sie zu einer Auflistung von Fragen, die das Thema Kurzarbeitergeld betreffen.

Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld und wie wird es gestaffelt?

Die Beschäftigten erhalten 60 Prozent des Netto-Entgelts als Kurzarbeitergeld (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 67 Prozent).

Ab dem 4. Bezugsmonat kann das Kurzarbeitergeld erhöht werden – vorausgesetzt, der Entgeltausfall beträgt im jeweiligen Monat mindestens 50 Prozent.

Die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes erfolgt in diesem Fall gestaffelt:

Bezugsmonat 1 - 3:                                  Ab dem 4. Bezugsmonat:                    Ab dem 7. Bezugsmonat:

60/67* Prozent des Netto-Entgelts            70/77* Prozent des Netto-Entgelts         80/87* Prozent des Netto-Entgelts

*Beschäftigte mit mindestens 1 Kind         *Beschäftigte mit mindestens 1 Kind      *Beschäftigte mit mindestens 1 Kind

Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/

 

FAQ Liquidität

Was sind die neuen Härtefallhilfen?

Die Härtefallhilfen stellen eine Ergänzung zu den bisherigen Unternehmenshilfen dar. Sie bieten den Ländern auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Möglichkeit zur Förderung von Unternehmen, die im Ermessen der Länder eine solche Unterstützung benötigen. Antragstellung und Bewilligung erfolgen bei den jeweiligen Landesstellen. 

Ziel: Unternehmen erreichen, die bisher kaum oder gar nicht von den bisherigen Hilfen profitieren konnten, diese aber nötig haben.

Förderung: Zeitraum 01.03.2021 - 30.06.2021; Orientierung an den förderfähigen Fixkosten, Förderung sollte 100.000€ nicht übersteigen.

Antragsstellung bei den Ländern und über prüfende Dritte (Steuerberater etc.).

Ausführliche Informationen finden Sie in einer Pressemitteilung vom 19.03.2021 auf folgender ►Seite der Bundesregierung.

Wo erhalte ich Informationen zur NRW-Soforthilfe und wie läuft die Abrechnung?

Die Rückmeldung zur NRW-Soforthilfe ist seit Dezember 2020 möglich. Frist für die Abgabe der Rückmeldung ist der 31.10.2021. Für eine eventuell notwendige Rückzahlung besteht bis zum 31.10.2022 Zeit.

Extra für Fragen rund um das Aktuelle Soforthilfe-Programm wurde eine Hotline des Wirtschaftsministeriums NRW eingerichtet:

Tel: 0211 61772-555 (täglich, auch am Wochenende, 8-18 Uhr).

Den nur online ausfüllbaren Antrag finden Sie auf der Seite der Landesregierung unter folgendem ►Link.

Die GFW hat für Sie ein ► Download auf ihrer Homepage veröffentlicht, der alle wichtigen Informationen inklusive einer FAQ-Liste bereit hält. 

Seit dem 17. April 2020 ist das nach mehreren Betrugsversuchen abgeschaltete Antragsformular zur Soforthilfe wieder online. Im Laufe der Woche sollen die seit Gründonnerstag gestoppten Auszahlungen wieder überwiesen werden. Weitere Informationen unter dem ►Link

Abrechnung der Soforthilfe:

Seit Ende Mai können für das Hilfsprogramm „NRW-Soforthilfe 2020“ keine Anträge mehr gestellt werden, nun folgt die von Bund und Land vorgesehene Berechnung des tatsächlichen Liquiditätsengpasses. Die Bezirksregierung Münster hat in ihren Bewilligungsbescheiden angekündigt, dass die Soforthilfe zweckgebunden ist und die Empfänger nach Ablauf des drei-monatigen Förderzeitraums ihren tatsächlichen Liquiditätsengpass nachweisen müssen. Dadurch soll festgestellt werden, ob die pauschale Förderung zu einer Überkompensation des eingetretenen Schadens führte und ein Teil der Soforthilfe zurückgezahlt werden muss. Die Soforthilfeempfänger werden in den nächsten Tagen vom Land aufgefordert werden, ihren tatsächlichen Liquiditätsengpass zu berechnen und eine mögliche Überkompensation zurückzuüberweisen. Die IHK empfiehlt den Betrieben daher schon jetzt, sich einen Überblick über die im Förderzeitraum angefallenen betrieblichen Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen. Da zudem der Zuschuss aus der Soforthilfe in der Steuererklärung 2020 angegeben werden und als Betriebseinnahme zu versteuern ist, wird die Hinzuziehung des Steuerberaters empfohlen. 

Unter der Rufnummer 0251 707-111 unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK-Finanzierungshotline Soforthilfeempfänger und geben Antworten auf allgemeine Fragen rund um die Abrechnung.

Was beinhaltet die Überbrückungshilfe 3?

Ausführliche Informationen und alle wichtigen Fragestellungen rund um die Überbrückungshilfe 3 finden Sie auf der Seite des Ministierum für Wirtschaft und Finanzen.

Die FAQ`s werden Ihnen viele Fragen beantworten. Zu den ► FAQ`s 

Die wichtigesten Infos zur Ü-hilfe 3 kurz zusammengefasst, aber auch der ► Pressemeldung vom 10.02.2021 zu entnehmen.

Weitere Informationen - auch zu den Verbesserungen/ Erweiterungen können Sie auch der ►Pressemitteilung vom 01.04.2021 entnehmen.

- Anträge seit dem 10.02.2021 über die bekannte ►Plattform.

- Auszahlungen der ersten Abschlagszahlungen seit dem 12.02.2021

- Abschlagszahlungen von bis zu 100.000€ pro Monat möglich

- Förderzeitraum November 2020 bis Ende Juni 2021

- Antragsberechtigt sind Unternehmem mit mind. 30% Umsatzeinbruch im Vergleich zum Referenzmonat zum Vorjahr 2019. 

Welche Förderprogramme für Unternehmen gibt es?

Unter folgendem  ► Link finden Sie einen Überblick über die Förderprogramme vom Land NRW

Welche weiteren Möglichkeiten habe ich als Unternehmerin/Unternehmer bei einer finanziellen Notlage?

Neben den bisher aufgezeigten Möglichkeiten können sie Arbeitslosengeld I und II beantragen, um den elementaren Lebensunterhalt zu gewährleisten.

Wenden Sie sich bitte an das Jobcenter im Grevener Rathaus und beantragen Sie dort ergänzend Arbeitslosengeld II. Die Leistungen werden im Regelfall kurzfristig gewährt. Außerdem übernimmt die Stadt Greven die Aufwendungen für die Krankenversicherung. 
Im Gegenzug müssen die Einkünfte aus der selbstständigen Tätigkeit, also die Gewinne, angegeben werden, die auf die ALG II-Zahlungen angerechnet werden. Eine Gewerbeabmeldung ist nicht erforderlich.

 

Sind noch Restansprüche auf Arbeitslosengeld I vorhanden, müssen Sie sich bitte an Agentur für Arbeit als Ansprechpartner wenden. Ihr restliches Arbeitslosengeld wird Ihnen dann gezahlt, wenn Sie dem Arbeitsmarkt für Vermittlungen zu Verfügung stehen. Die Selbstständigkeit darf aber nur noch Nebenerwerbscharakter besitzen. Dazu müssen sie weniger als 15 Wochenstunden dafür aufwenden. Da häufig die Auszahlung des ALG I nicht unmittelbar erfolgt, sollte parallel auch das Jobcenter im Grevener Rathaus aufgesucht werden.

FAQ Rechtliches

Was muss/ sollte ich als Arbeitgeber beachten?

Die IHK hat auf ihrer ►Homepage hierzu einige Fragen zusammengestellt. So werden dort u.a. Themen wie Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, Schließung des Betriebes, Dienstreisen, Gewerbemietzahlungen oder auch Versicherungszahlungen.

FAQ Home-Office

Gibt es finanzielle Fördermöglichkeiten bei der Schaffung von Home-Office Arbeitsplätzen?

Ja, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können über das ► Förderprogramm „go digital“  des Bundes ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen:

 1. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen.

2. Von der Förderung können rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

3. Der Förderbaustein deckt unterschiedliche Leistungen ab, von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware.

4. KMU und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst über die ► Beraterlandkarte ein Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen: von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Einen Überblick über die zertifizierten Beratungsunternehmen finden Sie ► hier

Weiterhin haben wir für Sie einen interessanten ►Link, indem die Wirtschaftsförderung Coesfeld den Unternehmen und Selbstständigen wichtige Informationen zur Aufrechterhaltung ausreichender Bandbreiten via Festnetzanschluss und Mobilfunkanschluss zusammengestellt hat. Außerdem führen Sie in dem nachfolgenden Dokument weiter aus, wie Mitarbeiter im Homeoffice eine gute Anbindung nutzen können.

Für Fragen steht Ihnen Stefan Deimann unter 02571 920921 zur Verfügung.

 

 

FAQ Ansprechpartner

An wen kann ich mich wenden?

Thema

Ansprechpartner

Kontakt

Quarantäne im Unternehmen

Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL)

0800 933 63 97

www.corona-infektionsschutzgesetz-nrw.lwl.org 

www.ifsg-online.de

Kurzarbeit

Agentur für Arbeit Rheine

 

In Greven zuständig:

 

Agentur für Arbeit allgemein:

Herr Plagemann: 05971-930286

Herr Schilling: 02572-938639

Frau Wenning: 02572-938636

0800 45555-20

Liquidität

NRW Bank

IHK Hotline

BMWi

BMWi Förderhotline

KfW Bank

Bürgschaftsbank NRW bzw. (KBG)

0211-917414800

0251-707111

030 186151515

030 186 15 8000

0800-539 9001

02131 5107-200

NRW Soforthilfe

 

Rückmeldeverfahren

Bezirksregierung Münster

Handwerkskammer Münster

Land NRW

0251 4113400

0251 5203888

0211-7956 4995

Überbrückungshilfe / Plus Land NRW 0211-7956 4996

Arbeits und Tarifrecht - Arbeits-

rechtliche Folgen einer Pandemie

Bundesvereinigung der deutschen 

Arbeitgeberverbände (BDA)

+49 302033 1200 oder

+49 302033 1400

Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen

Stadt Greven

02571-920259

Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen

Stadt Greven

02571 920305

Handwerk

Kreishandwerkerschaft

05971 40038300

Landwirtschaft/ Gartenbau

 

Landwirtschaftskammer

Landwirtschaftsministerium

0251 23760

0211 4566765

Home-Office Arbeitsplatzförderung

Projektträger: EURONORM GmbH

030 97003-333

Allgemeiner Überblick

Wirtschaftsministerium

0211 61772-555

Bürgeranliegen

 

Corona Hotline

Land Nordrhein-Westfalen oder

Verbraucherzentrale

Kreis Steinfurt

0211 9119-1001

0211 - 3399 5845

02551 692825