GFW - Greven

Neues aus der Wirtschaftsförderung: Bürgermeister unterstützt Innenstadt-Kampagne

Wie die meisten seiner Amtskollegen unterstützt auch Grevens Bürgermeister Dietrich Aden die Kampagne „Das Gute findet Innenstadt“ der IHK Nord Westfalen und vier weiterer Kooperationspartner. Die Initiative will den lokalen Einzelhändlern in der Pandemie-Krise den Rücken stärken und damit zum Erhalt lebendiger und vielfältiger Innenstädte beitragen.

Vor dem ersten Adventswochenende werben die Initiatoren der Kampagne (neben der IHK sind das die Handwerkskammer Münster, Münsterland e.V.,  WiN Emscher-Lippe und der Handelsverband NRW) gemeinsam mit den Bürgermeistern bei den Menschen vor Ort dafür, die Weihnachtseinkäufe möglichst bei Händlern in der Region zu erledigen – natürlich mit Abstand und Maske. „Und im Sinne des Infektionsschutzes am besten über die Woche verteilt, nicht nur an den Samstagen“, wünscht sich Bürgermeister Dietrich Aden. „Die Innenstadthändler in Greven haben durch die Bank hervorragende Konzepte, damit das Infektionsrisiko gering bleibt. Es gibt also überhaupt keinen Grund, die Geschäfte vor Ort zu meiden. Kaufen Sie bitte lokal und stärken Sie damit die Chancen zum Erhalt einer vielfältigen Innenstadt!“ Mit diesem Appell wendet sich Aden gemeinsam mit Grevens Wirtschaftsförderer Stefan Deimann an die Grevenerinnen und Grevener. „Das besondere Problem des Handels ist, dass er von den aktuellen Schließungen nicht betroffen ist und deshalb keine Novemberhilfe bekommt. Gleichzeitig ist die Kundenzahl aber durch den Teil-Shutdown dramatisch zurückgegangen“, so Stefan Deimann. Nach aktuellen Passantenfrequenz-Messungen hielten sich in den ersten beiden Novemberwochen tatsächlich nur noch etwa halb so viele Menschen in den Einkaufsstraßen auf wie ein Jahr zuvor, meldet die IHK.

Natürlich hat auch für die Initiatoren und Unterstützer von „Das Gute findet Innenstadt“ der Gesundheitsschutz der Bevölkerung oberste Priorität. Die Partner stehen voll hinter der Politik, die die Risiken abgewogen und ganz bewusst entschieden hat, dass der Einzelhandel geöffnet bleiben kann. Damit habe die Politik letztendlich den Bürgern die Freiheit und die Verantwortung gelassen, selbst auf ihre Gesundheit zu achten – aber auch darauf, wie und wo sie einkaufen.