GFW - Greven

Landesregierung weitet Investitionen in die NRW-Soforthilfe und das MKW-Soforthilfeprogramm aus

Mit der jetzt aufgelegten Vertrauensschutz-Lösung¸ so erläutert NRW Wirtschaftsminister Pinkwart wird den Solo-Selbstständigen geholfen, die Folgen der Krise abzumildern. Damit die NRW-Soforthilfe 2020 allen Kleinunternehmen in der Corona-Krise die erhoffte Unterstützung bringt, hat die Landesregierung eine schnelle, faire Vertrauensschutzlösung entwickelt. Denn nach dem Willen der Bundesregierung darf die Soforthilfe nur für laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen verwendet werden und nicht für den Lebensunterhalt. Damit Solo-Selbstständigen, die im März und April keinen Antrag auf Grundsicherung gestellt haben, daraus kein Nachteil entsteht, gewährt die Landesregierung ihnen für diese Monate einen indirekten Zuschuss von insgesamt 2000 Euro. GFW Geschäftsführer Stefan Deimann begrüßt diese Regelung sehr, da damit einer Forderung der Wirtschaftsförderung gefolgt wird, eine große Versorgungslücke für Soloselbständige zu schließen. Besonders zu begrüßen ist, dass die getroffene Regelung zur NRW-Soforthilfe auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler gilt, die bis Ende April einen Antrag auf NRW-Soforthilfe gestellt haben. Mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 27 Millionen Euro wird zudem die Unterstützung für freischaffende Künstler ausgeweitet: Das Mitte März aufgelegte Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Kultur- und Wissenschaft (MKW) wird auf 32 Millionen Euro aufgestockt. Bis zu 13.000 weitere Kulturschaffende erhalten damit einen Zuschuss für den Lebensunterhalt von 2.000 Euro für die Monate März und April.

Weitere Einzelheiten zur Regelung finden Sie auf der ► Internetseite des Wirtschaftsministeriums NRW.