GFW - Greven

Aktualisierte Informationen über Ausbildungsprämie, Überbrückungshilfe und Gründerstipendien

Wir weisen die Unternehmen noch einmal auf die Ausbildungsprämie der Bundesregierung „Ausbildungsplätze sichern“ hin. Seit Beginn haben erst etwas mehr als 200 Unternehmen einen Antrag eingereicht und eine Förderung erhalten. Die IHK geht davon aus, dass noch deutlich mehr Unternehmen einen Anspruch auf Förderung haben. Vom bürokratischen Antragsverfahren solle man sich nicht abschrecken lassen und ggfs. telefonisch überprüfen (Agentur für Arbeit: Arbeitgeberservice: 0800 4555520 gebührenfrei), ob ein Förderungsantrag Sinn ergibt. Förderung erhalten Unternehmen, die in diesem Jahr Ausbildungsverträge abschließen (pro Vertrag 2.000€), Übernahme von Auszubildenden von Unternehmen, die in der Corona Pandemie schließen mussten (3.000€) und zudem können Arbeitgeber, die trotz Kurzarbeit die Ausbildung regulär fortsetzen, unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent der Ausbildungsvergütung beantragen.

Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten können gefördert werden, sofern sie so viel ausbilden wie in den Vorjahren. Antragsberechtigt sind sie aber erst, wenn sie mindestens 60 Prozent Umsatzeinbußen im April und Mai 2020 im Vergleich zu den Vorjahresmonaten erlitten haben oder ihre Beschäftigten im ersten Halbjahr für mindestens einen Monat in Kurzarbeit schicken mussten.

Insbesondere möchten wir auf das Programm „Passgenaue Besetzung“ der IHK Nord Westfalen aufmerksam machen. Dies bringt Unternehmen, die noch Ausbildungsplätze besetzen wollen, mit geeigneten Bewerbern zusammen. Außerdem hat die IHK für das Azubi-Matching eine Hotline 0251 707555 eingerichtet. ►Mehr Infos

 

Wir berichteten in der Vergangenheit auch über die Überbrückungshilfe. Diese endet mit Ablauf des Jahres 2020. Anträge für die erste Phase (Juni-August) waren bis zum 09.10.2020 möglich. Anträge für die zweite Phase (September-Dezember 2020) können zeitnah online beantragt werden. Zur Antragstellung sind Antragsteller berechtigt die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten odereinen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

 

Gründerstipendien, die ursprünglich am 30.06.2020 ausliefen und zunächst nur bis zum 30.09.2020 verlängert wurden, können nun wieder neu beantragt werden. Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister von NRW verkündet, dass neue Anträge für Gründerstipendien nun wieder bis zum 30.09.2023 gestellt werden können. Außerdem ist mit Wirkung vom 01.10.2020 eine neue Richtlinie mit angepassten und vereinfachten Förderbedingungen in Kraft getreten. Zur Meldung und Richtlinie folgen Sie dem ► Link.