GFW - Greven

Abrechnung der Soforthilfe, Förderprogramme zur Sicherung von Ausbildungsplätzen und Innovationen

Da die Abrechnung der Soforthilfe kurz bevorsteht und die Liquiditätsengpässe nachgewiesen werden müssen empfiehlt die IHK den Unternehmen sich einen Überblick über die im Förderzeitraum angefallenen betrieblichen Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen. Außerdem rät die IHK dazu einen Steuerberater einzubinden. Für Fragen zur Abrechnung der Soforthilfen des Landes steht die IHK unter der Nummer 0251 707111 zur Verfügung. Zur ►Meldung der IHK. 

Des Weiteren weist die IHK auf das bevorstehende Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ hin. Ziel ist die Unterstützung und Motivation der Betriebe, Ausbildungsplätze zu erhalten und Kapazitäten auszubauen. Zudem soll Kurzarbeit für Auszubildende vermieden, die Auftrags- und Verbundausbildung gefördert und Anreize zur Übernahme im Falle einer Insolvenz geschaffen werden. Das Hilfsprogramm für KMU hat einen Umfang von 500 Millionen Euro. Das Unternehmen kann selbst entscheiden für welchen Zweig es eine Förderung in Anspruch nehmen möchte. Derzeit ist eine Antragsstellung noch nicht möglich, aber die IHK und die DIHK drängen auf eine schnelle Umsetzung. Wenn Sie sich für die Details der Fördermöglichkeiten interessieren, lesen Sie bitte die Mitteilung der ►IHK.
 

Zuletzt weisen wir auf ein weiteres Förderprogramm der Bundesregierung hin. Das neue Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) legt den Fokus auf marktnahe, nicht technische Innovationen. Dabei können zwar auch neue Technologien eine Rolle spielen, im Fokus steht aber die Neuartigkeit von Problemlösungen. Der Förderaufruf für kultur- und kreativwirtschaftliche Geschäftsmodelle und Pionierlösungen ist gestartet: Bis zum 11. August 2020 (15:00 Uhr) können Skizzen im Teilnahmewettbewerb eingereicht werden.
Im Fokus des aktuellen Förderaufrufs stehen unter anderem neue Konzepte aus dem Design-, Mode- und Architekturbereich sowie der Kunst und darstellenden Kunst, aus dem musik-, rundfunk- und filmwirtschaftlichen Bereich sowie neue Ideen für die Publizistik, den Werbemarkt, den Buchmarkt und den Games-Bereich. Die Förderung ist branchenoffen, das heißt, auch Antragsteller außerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft sind willkommen, sofern sie die in der Ausschreibung adressierten Innovationen entwickeln. Zur ►Meldung des BMWi.